Die Bembel Mafia und wie alles begann.

Ich kam aus Amsterdam und dachte darüber nach, Shirts für Wiesbaden zu machen.
Dabei hatte ich mal wieder seit Jahren ein paar alte CD’s von Badesalz rausgekramt und diese liefen im Hintergrund.
Ja und unter anderem viel der Satz Ebbelwoi Hals enoi!
Ich kam ganz zufällig von meinem Vorhaben ab und schrieb als Shirtdruck Hals enoi.
Denn Ebbelwoi Hals enoi schien mir zu platt.
Nicht platt vom hessischen her!
Den Spruch fand ich geil, denn das spielen mit der Phantasie ist immer Cool.
Nichthessen fragen sich was Hals enoi sein soll? Hier weiß jeder – ei “Ebbelwoi Hals enoi“.
Ich hatte noch das Logo, das ich mal für unseren Kelterverein – den wir ein Jahr vorher gegründet hatten – und nahm den Bembel und das Gerippte davon.
Wie allerdings nur Stefan Heinle irgenwann auffiel, gespiegelt.
Und immer wichtig wenn man nicht, wie alle anderen nur Shirts mit Spüchen verkaufen will, sollte

das Kind einen Namen bekommen.
Den hatte ich bei Freunden mal aufgeschnappt und schon damals für legendär gehalten.
Bembel-Mafia – das fand ich damals [wie heute] absolut cool. Danke Miquel für die Eingebung!
Gedacht und umgesetzt – so entstand das erste Bembel Mafia Shirt.
Das ich Thomas Noll schenkte als wir mit unserer Keltermaschine bei einem Festumzug mitfuhren.
Und wer hätt’s gedacht – die Shirts sorgten für viel Spaßßß und Gesprächsstoff.
Geil – was mit dem man Alt und Jung begeistern kann!
Es geht um Spaßßß, ich drück’s mal vorsichtig aus, beschwippst sein… und was mit ganz viel Kultur und Verbundenheit mit seinem Land. Natürlich nicht Deutschland – Hessen halt.

Mein Vater kelterte schon als Jugendlicher für sein Ort Ebbler 1944 und dann sein ganzes Leben lang. Wir sind eigentlich mit dem Stöffchen groß geworden. Erst Natürlich mit Most und dann irgendwann konnten wir auch den goldenen Stoff probieren.

Ich weiß wirklich noch, dass es immer was ganz besonderes war, das Glaß unter die Kelter zu halten und den ersten Most als Kind zu trinken.
Sollte jedes Kind mal mitgemacht haben.

Nun wieder zurück – der Stoff ist bei vielen mit ganz viel Erinnerungen und Emotionen besetzt.
Wenn ich z.B. an unsere legendären Bushaltestellenpartys oder einen Auftritt im Freibad denke, als wir mit meinem PickUP an den Zaun fuhren und ein 50 Liter Fass über den Zaun warfen.

Ja so jeder hat irgendwie einen Bezug zu dem Goldenen Stoff, der viele Stunden lustig und erinnerungswürdig macht.

Deshalb haben wir  - glaub ich auch einen solchen Zuspruch.
Es ist was für dem 15 Jährigen bis [unserer ältester Shirt-Träger] 76.

Was Traditionelles gepaart mit ein bisschen Verrücktheit.
Irgendwie eine geniale Mischung.

Was wir auch immer mehr feststellen. Die Shirts verbinden ganz enorm. Wenn man sich sonst ein Shirt kauft, ist man froh wenn kein anderer dasselbe irgendwo an hat.
Bei unseren Bembel Mafia Shirts ist das anders.
Man freut sich, wenn man Gleichgesinnte trifft und kommt oft auch mit anderen “Trägern“ in Kontakt.

Ich glaub, wir haben da ganz zufällig, was wirklich schönes entwickelt.

Jetzt heißt’s nur die Marke etablieren und wirklich zu streuen.

Das wollen wir natürlich über unseren Online-Shop bewerkstelligen und an den Endkunden [das bist du] live in Kontakt treten.

Die Idee begann mit dem Strinzer Kelerfest. Die wirklich 2 mal hartnäckig an uns dran waren und uns quasi zu unserem Glück zwingen mussten. Und das hat sooo viel Spaß gemacht. Hier noch mal DANKE dafür!!!

Nun waren wir 2015 5 Tage uff’m Hochheimer Markt. [Endlich mol was im Dialeggt]

Und das Ganze ging 2016 weiter mit dem Wäldchestag, 3 x Altenburger Markt, Langener Ebbelwoifest und dem Bischofsheimer Straßenfest. Scheeee de Leut die Or’n vollschwätze un‘ Shirts verkaaaft.
Eine mächtige, aber auch lustige Aufgabe.

2017 soll auch endlich unser eigenes Stöffche in Fässrer gefüllt werden. Gläser wird’s auch geben.

Dann sind die Termine von 2016 wieder angepeilt. Plus Hessentag in Rüsselsheim.

Na - wir sind mal gespannt wie's weiter geht.